von Filmmusik über Pop-Rock-Hits bis Songs von Queen
Gestatten: Bence. Peter Bence. Wo andere im Auftrag Ihrer Majestät zur Waffe greifen, feuert der ungarische Ausnahmekönner aus allen musikalischen Rohren. In den sozialen Medien begeistert er als «schnellster Pianist der Welt» ebenso wie bei seinen Live-Auftritten. Warum dieser Zuspruch? Weil künstlerischer Ernst und Showacts, Klassik und Pop für Bence keine Gegensätze sind, sondern zwei Seiten derselben Medaille.
Ein kühnes künstlerisches und pädagogisches Projekt, verbunden mit einer ungezwungenen Herangehensweise an die klassische Darbietung: So präsentiert sich die Sinfonietta de Lausanne, ein professionelles Ensemble mit variabler Besetzung, das 1981 von Jean-Marc Grob unter dem Namen «Orchestre des Rencontres Musicales» gegründet wurde. Das Ensemble stand anschliessend unter der Leitung von Alexandre Mayer, dann von David Reiland, dessen Nachfolge ab der Saison 2026/27 Lucie Leguay antritt. Originalität ist das Leitmotiv dieses Orchesters, das sowohl mit den grossen Musikinstitutionen der Genferseeregion als auch mit Künstlern anderer Musikrichtungen wie Zaz, Björk oder Youssoupha zusammenarbeitet. Die Sinfonietta de Lausanne ist ein bei jungen Talenten sehr beliebtes Sprungbrett für die Karriere und richtet sich durch spezielle Konzerte auch an Menschen mit Behinderung oder ein junges Publikum.
«Eine inspirierende Dirigentin, an der Schnittstelle zwischen Tradition und zeitgenössischem Schaffen»: So stellt die Sinfonietta de Lausanne ihre neue Musikdirektorin vor, die zu Beginn der Saison 2026/27 ihr Amt antrat. Lucie Leguay, die 2018 beim «Tremplin pour Jeunes Cheffes d'orchestre» in der Philharmonie de Paris entdeckt wurde, hat einen Masterabschluss in Orchesterleitung an der Haute école de musique de Lausanne erworben. Im Jahr 2023 gewann die französische Musikerin den Preis «Victoires de la Musique Classique» in der Kategorie «Entdeckung des Jahres – Dirigentin». Als ehemalige stellvertretende Dirigentin des Verbier Festivals arbeitet sie seit einigen Jahren europaweit als Gastdirigentin mit den bedeutendsten Orchestern zusammen. Auch im Bereich der zeitgenössischen Musik hat sie sich einen Namen gemacht, an der Seite bekannter Grössen der zeitgenössischen Musik, wie Peter Eötvös, Kaija Saariaho oder Heinz Holliger.
Peter Bence ist ein weltweit renommierter ungarischer Pianist, Komponist und Produzent, der mehrfach ausgezeichnet wurde. Bekannt für seinen perkussiven, spektakulären und ausdrucksstarken Stil, überschreitet er die Grenzen zwischen klassischer Musik und zeitgenössischen Genres und verwandelt das Klavier in ein regelrechtes Orchester. Nach seiner Ausbildung in Ungarn studierte er am Berklee College of Music in Boston, insbesondere Filmmusik. Im Jahr 2012 schaffte er es in das Guinness-Buch der Rekorde mit der höchsten Anzahl von Klaviertastenanschlägen in einer Minute (765). Seine Videos verzeichnen heute mehr als 2,5 Milliarden Aufrufe und haben ihm eine riesige internationale Fangemeinde eingebracht, die ihn in renommierten Spielstätten wie dem Sydney Opera House, dem London Palladium oder dem Grand Rex in Paris live erleben können.
Der ungarische Pianist Peter Bence ist bekannt für mitreissende Bühnenshows, in denen er sein Instrument, das Klavier, dank Loop-Technik in ein ganzes Orchester verwandelt, Schlagzeugeffekte inklusive. In seinem neuen Programm «Peter Bence Symphonic» wird er zusätzlich von einem Live-Orchester unterstützt, um gemeinsam mit ihm ein sinfonisches Konzert in vier Teilen zu präsentieren: Meisterwerke der Filmmusik, u.a. von John Williams und Hans Zimmer, legendäre Pop-Rock-Hits, darunter neu interpretierte Songs von Queen und Michael Jackson, sowie eigene Kompositionen, gekrönt von einem seiner spektakulären Soloauftritte. Wie in seinen bisherigen Programmen spielt auch das exakt getimte Lichtdesign eine wichtige Rolle und macht Bences Auftritte nicht nur zu einem multistilistischen, sondern auch multimedialen Erlebnis.