Interpreten

Solist

13. Mai '19

Extrakonzert II
13. Mai '19

Anne-Sophie Mutter

Tournee

Konzertdaten und Orte

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Programm

Seine insgesamt fünf Violinkonzerte schrieb Mozart als Neunzehnjähriger sozusagen in einem Zug innerhalb des Jahres 1775. Er war zu dieser Zeit am erzbischöflichen Hof in Salzburg als Konzertmeister tätig. Die fünf Konzerte blieben Mozarts einzige Beiträge zu dieser Gattung. Sein Instrument war vorrangig das Klavier. Dennoch bilden sie in der Entwicklung der Gattung nach Johann Sebastian Bachs Violinkonzerten einen neuen Höhepunkt. In ihnen hat Mozart alles zusammengefasst, was er an Entwicklung in Deutschland, Frankreich und Italien aufgenommen hatte. Insbesonders auf seiner letzten Italienreise (Herbst 1772 bis März 1773) war Mozart auch wichtigen Geigenvirtuosen aus der Schule Giuseppe Tartinis begegnet. Die Konzerte verraten auch etwas von Mozarts eigenen geigerischen Fähigkeiten, die ihm selbst sein äusserst strenger Vater und berühmter Violinpädagoge attestierte: «Du weisst selbst nicht, wie gut Du Violine spielst, wenn Du Dir nur Ehre geben und mit Figur, Herzhaftigkeit und Geist spielen willst, ja, so, als wärst Du der erste Violinspieler in Europa.»
Während das Violinkonzert Nr. 2 KV 211 noch eher konventionell daherkommt und das Orchester sich rein auf Begleitaufgaben beschränkt, treten in den Konzerten Nr. 3 KV 216 und Nr. 5 KV 219 (dem letzten) Violine und Orchester viel mehr in einen Dialog. Die langsamen Sätze sind von einer besonderen Tiefes des Ausdruck gezeichnet und die Schlusssätze höchst originell und voller Überraschungen. In diesen Konzertreigen eingebaut ist die 1. Sinfonie KV 16 aus dem Jahre 1764, die der achtjährige Mozart während seiner Reise mit der Familie durch ganz Europa in London komponierte, wo er auch Johann Christian Bach, dem «Londoner» der Bach-Söhne begegnete. Seinem Einfluss sind denn auch Mozarts frühe Sinfonien verpflichtet, wie eben auch das reizende Erstlingswerk, welches erfüllt ist von dem kindlichen Verlangen, die Geigen gehörig «tanzen» zu lassen, und vom Stolz über die eigene Fertigkeit, eine veritable «Sinfonia» komponieren zu können. Vermutlich wurde es am 21. Februar 1765 beim verbürgten Konzert im Haymarket Theatre uraufgeführt.
Seine insgesamt fünf Violinkonzerte schrieb Mozart als Neunzehnjähriger sozusagen in einem Zug innerhalb des Jahres 1775. Er war zu dieser Zeit am erzbischöflichen Hof in Salzburg als Konzertmeister tätig. Die fünf Konzerte blieben Mozarts einzige Beiträge zu dieser Gattung. Sein Instrument war vorrangig das Klavier. Dennoch bilden sie in der Entwicklung der Gattung nach Johann Sebastian Bachs Violinkonzerten einen neuen Höhepunkt. In ihnen hat Mozart alles zusammengefasst, was er an Entwicklung in Deutschland, Frankreich und Italien aufgenommen hatte. Insbesonders auf seiner letzten Italienreise (Herbst 1772 bis März 1773) war Mozart auch wichtigen Geigenvirtuosen aus der Schule Giuseppe Tartinis begegnet. Die Konzerte verraten auch etwas von Mozarts eigenen geigerischen Fähigkeiten, die ihm selbst sein äusserst strenger Vater und berühmter Violinpädagoge attestierte: «Du weisst selbst nicht, wie gut Du Violine spielst, wenn Du Dir nur Ehre geben und mit Figur, Herzhaftigkeit und Geist spielen willst, ja, so, als wärst Du der erste Violinspieler in Europa.»
Während das Violinkonzert Nr. 2 KV 211 noch eher konventionell daherkommt und das Orchester sich rein auf Begleitaufgaben beschränkt, treten in den Konzerten Nr. 3 KV 216 und Nr. 5 KV 219 (dem letzten) Violine und Orchester viel mehr in einen Dialog. Die langsamen Sätze sind von einer besonderen Tiefes des Ausdruck gezeichnet und die Schlusssätze höchst originell und voller Überraschungen. In diesen Konzertreigen eingebaut ist die 1. Sinfonie KV 16 aus dem Jahre 1764, die der achtjährige Mozart während seiner Reise mit der Familie durch ganz Europa in London komponierte, wo er auch Johann Christian Bach, dem «Londoner» der Bach-Söhne begegnete. Seinem Einfluss sind denn auch Mozarts frühe Sinfonien verpflichtet, wie eben auch das reizende Erstlingswerk, welches erfüllt ist von dem kindlichen Verlangen, die Geigen gehörig «tanzen» zu lassen, und vom Stolz über die eigene Fertigkeit, eine veritable «Sinfonia» komponieren zu können. Vermutlich wurde es am 21. Februar 1765 beim verbürgten Konzert im Haymarket Theatre uraufgeführt.
Seine insgesamt fünf Violinkonzerte schrieb Mozart als Neunzehnjähriger sozusagen in einem Zug innerhalb des Jahres 1775. Er war zu dieser Zeit am erzbischöflichen Hof in Salzburg als Konzertmeister tätig. Die fünf Konzerte blieben Mozarts einzige Beiträge zu dieser Gattung. Sein Instrument war vorrangig das Klavier. Dennoch bilden sie in der Entwicklung der Gattung nach Johann Sebastian Bachs Violinkonzerten einen neuen Höhepunkt. In ihnen hat Mozart alles zusammengefasst, was er an Entwicklung in Deutschland, Frankreich und Italien aufgenommen hatte. Insbesonders auf seiner letzten Italienreise (Herbst 1772 bis März 1773) war Mozart auch wichtigen Geigenvirtuosen aus der Schule Giuseppe Tartinis begegnet. Die Konzerte verraten auch etwas von Mozarts eigenen geigerischen Fähigkeiten, die ihm selbst sein äusserst strenger Vater und berühmter Violinpädagoge attestierte: «Du weisst selbst nicht, wie gut Du Violine spielst, wenn Du Dir nur Ehre geben und mit Figur, Herzhaftigkeit und Geist spielen willst, ja, so, als wärst Du der erste Violinspieler in Europa.»
Während das Violinkonzert Nr. 2 KV 211 noch eher konventionell daherkommt und das Orchester sich rein auf Begleitaufgaben beschränkt, treten in den Konzerten Nr. 3 KV 216 und Nr. 5 KV 219 (dem letzten) Violine und Orchester viel mehr in einen Dialog. Die langsamen Sätze sind von einer besonderen Tiefes des Ausdruck gezeichnet und die Schlusssätze höchst originell und voller Überraschungen. In diesen Konzertreigen eingebaut ist die 1. Sinfonie KV 16 aus dem Jahre 1764, die der achtjährige Mozart während seiner Reise mit der Familie durch ganz Europa in London komponierte, wo er auch Johann Christian Bach, dem «Londoner» der Bach-Söhne begegnete. Seinem Einfluss sind denn auch Mozarts frühe Sinfonien verpflichtet, wie eben auch das reizende Erstlingswerk, welches erfüllt ist von dem kindlichen Verlangen, die Geigen gehörig «tanzen» zu lassen, und vom Stolz über die eigene Fertigkeit, eine veritable «Sinfonia» komponieren zu können. Vermutlich wurde es am 21. Februar 1765 beim verbürgten Konzert im Haymarket Theatre uraufgeführt.
Seine insgesamt fünf Violinkonzerte schrieb Mozart als Neunzehnjähriger sozusagen in einem Zug innerhalb des Jahres 1775. Er war zu dieser Zeit am erzbischöflichen Hof in Salzburg als Konzertmeister tätig. Die fünf Konzerte blieben Mozarts einzige Beiträge zu dieser Gattung. Sein Instrument war vorrangig das Klavier. Dennoch bilden sie in der Entwicklung der Gattung nach Johann Sebastian Bachs Violinkonzerten einen neuen Höhepunkt. In ihnen hat Mozart alles zusammengefasst, was er an Entwicklung in Deutschland, Frankreich und Italien aufgenommen hatte. Insbesonders auf seiner letzten Italienreise (Herbst 1772 bis März 1773) war Mozart auch wichtigen Geigenvirtuosen aus der Schule Giuseppe Tartinis begegnet. Die Konzerte verraten auch etwas von Mozarts eigenen geigerischen Fähigkeiten, die ihm selbst sein äusserst strenger Vater und berühmter Violinpädagoge attestierte: «Du weisst selbst nicht, wie gut Du Violine spielst, wenn Du Dir nur Ehre geben und mit Figur, Herzhaftigkeit und Geist spielen willst, ja, so, als wärst Du der erste Violinspieler in Europa.»
Während das Violinkonzert Nr. 2 KV 211 noch eher konventionell daherkommt und das Orchester sich rein auf Begleitaufgaben beschränkt, treten in den Konzerten Nr. 3 KV 216 und Nr. 5 KV 219 (dem letzten) Violine und Orchester viel mehr in einen Dialog. Die langsamen Sätze sind von einer besonderen Tiefes des Ausdruck gezeichnet und die Schlusssätze höchst originell und voller Überraschungen. In diesen Konzertreigen eingebaut ist die 1. Sinfonie KV 16 aus dem Jahre 1764, die der achtjährige Mozart während seiner Reise mit der Familie durch ganz Europa in London komponierte, wo er auch Johann Christian Bach, dem «Londoner» der Bach-Söhne begegnete. Seinem Einfluss sind denn auch Mozarts frühe Sinfonien verpflichtet, wie eben auch das reizende Erstlingswerk, welches erfüllt ist von dem kindlichen Verlangen, die Geigen gehörig «tanzen» zu lassen, und vom Stolz über die eigene Fertigkeit, eine veritable «Sinfonia» komponieren zu können. Vermutlich wurde es am 21. Februar 1765 beim verbürgten Konzert im Haymarket Theatre uraufgeführt.

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Biographie

Anne-Sophie Mutter ist ein musikalisches Phänomen: Seit über 40 Jahren ist die Virtuosin nicht mehr von den internationalen Bühnen der grossen Konzerthäuser wegzudenken und sie prägt die Klassikszene als Solistin, Mentorin und Visionärin. Die vierfache Grammy-Award- Gewinnerin ist der Aufführung traditioneller Kompositionen genauso verpflichtet wie der Zukunft der Musik: 25 Werke hat sie bislang uraufgeführt – Sebastian Currier, Henri Dutilleux, Sofia Gubaidulina, Witold Lutoslawski, Norbert Moret, Krzysztof Penderecki, Sir André Previn, Wolfgang Rihm und John Williams haben für Anne-Sophie Mutter komponiert. Darüber hinaus widmet sie sich zahlreichen Benefizprojekten und der Förderung des musikalischen Spitzennachwuchses: Im Herbst 1997 gründete sie den «Freundeskreis Anne-Sophie Mutter Stiftung e.V.», dem 2008 die Anne-Sophie Mutter Stiftung zur Seite gestellt wurde. Im Rahmen dieser beiden gemeinnützigen Institutionen werden die Stipendiaten nach ihren individuellen Bedürfnissen unterstützt. Und seit 2011 teilt Anne-Sophie Mutter regelmässig das Rampenlicht mit ihrem Stipendiaten- Ensemble «Mutter’s Virtuosi».

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